Bewertung der Lieferanten hinsichtlich Menschenrechte | G4-HR10

Anhand von Menschenrechtskriterien geprüfte Lieferanten

Mithilfe eines systematischen Managements stellen wir sicher, dass Lieferanten unsere Standards einhalten: So müssen neue Lieferanten sowohl Angaben zur Übernahme sozialer Verantwortung in ihrer Lieferkette und zur Berücksichtigung ethischer Standards machen. Wir fordern die Wahrung der allgemeinen Menschenrechte, den Verzicht auf jegliche Form der Kinderarbeit und Zwangsarbeit sowie die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Darüber hinaus erwarten wir von unseren Lieferanten, dass sie ihren Mitarbeitern das Recht auf Versammlungsfreiheit und Kollektivverhandlungen zugestehen, mindestens die gesetzlichen Vorgaben zu Arbeitszeiten und Entlohnung ihrer Mitarbeiter einhalten und sich eindeutig gegen Diskriminierung und Misshandlung bekennen. Diese Standards sind Teil unseres konzernweiten Risikomanagements. Im Rahmen dessen nehmen wir systematische Risiko- und Performancebewertungen aller Lieferanten auf der Grundlage wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Aspekte vor.

Bei Lieferanten mit besonders ausgeprägtem Risiko, kritischen Rohstoffen oder in der Bewertung offenkundig gewordenen Problemen führen wir Audits durch, u.a. zu Menschenrechtsaspekten. Entsprechen Lieferanten nicht unseren definierten Standards, werden gemeinsam Verbesserungsmaßnahmen erarbeitet und eingeleitet. Können die verlangten Standards dennoch nicht eingehalten werden, wird die Geschäftsbeziehung in letzter Konsequenz beendet. Fälle, in denen eine Lieferantenbeziehung aufgrund eines Verstoßes gegen Ausschlusskriterien beendet wurde, gab es 2014 nicht.

2014 wurden 16% der Lieferanten im Hinblick auf Menschenrechte geprüft.